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BILDUNG • INFORMATIK • EVENT
 

 

Mitschreiben

Mitschrift und Mitarbeit

 

Warum mitschreiben?

Während einer Lektion wird viel gesprochen und diskutiert.

Dabei fliessen etwa ein Dutzend neue Tatsachen ein und 2-3 Kerngedanken werden neu vermittelt. Der Rest sind Erläuterungen, Beispiele, Veranschaulichungen, Wiederholungen, sprachliches Füllmaterial, Floskeln, weitergesponnene Gedanken und sicher auch Überflüssiges.

Für den Lehrer ist diese Mischung leicht, denn er hat eine klare Vorstellung seiner Lektion und weiss jeder Zeit, welches Kernsätze und was Abschweifungen sind.

Für den Lernenden ist es schwieriger den Durchblick zu behalten, damit er nicht plötzlich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht.

Es gibt kein Fach, in dem man auf die Dauer "überhaupt nichts mitbekommt".
Die entscheidende Frage ist vielmehr, wie viel Energie Sie bereit sind zu investieren, um "etwas mit zu bekommen".
Wichtig ist dabei in jedem Fall, die Zusammenhänge dessen zu erkennen, was man lernen will, soll oder muss.
Das Mitschreiben ist gerade bei schwierigen Themen eine Hilfe und zahlt sich langfristig gesehen aus.


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Das Schaubild zeigt den Nutzen einer Mitschrift.


Beim Mitschreiben ist das Endprodukt eher nebensächlich. Es hat die Aufgabe den Vorgang des Strukturierens zu unterstützen.

Eine gute Aufzeichnung ist wie ein guter Spickzettel.
Wer die Aufzeichnungen selbst erstellt hat, kann mit ihrer Hilfe den ursprünglichen Inhalt wieder rekonstruieren.

 

Anfänger-Fehler

  • Sie benutzen gebundene Hefte, in die sich nichts nachtragen lässt;
  • Sie verwenden ungeeignete Papierformate (schlecht archivierbar!);
  • Ihre Notizen sind unübersichtlich und ungegliedert (diese wandern schnell in den Papierkorb);
  • Sie schreiben alles mit, verstehen in Wirklichkeit überhaupt nichts und vergessen später alles;
  • Sie schreiben nichts mit, verstehen anscheinend alles und wissen später ebenfalls nichts.
Es kann nicht das Ziel sein, ständig mitzuschreiben.
Denn zu viel hält nur vom Mithören und Mitreden ab.
Meine Beobachtung ist, dass sehr viel Lernende gar keine Neigung an den Tag legen, überhaupt etwas mitzuschreiben.

Das ist der sicherste Weg, den Unterricht wie eine Nebelbank an sich vorüberziehen zu lassen.

Um etwas zu lernen, muss mein Gehirn es zuerst fixieren. Da das Gehirn den neuen Lernstoff meistens nicht sofort codiert, müssen es Lernende zu Papier bringen und später nochmals verarbeiten (memorieren).

Wer das Geschehen nicht für sich festhält,
für den ist es verloren.
Es bleibt eine vage Erinnerung, die zum genauen Merken kaum mehr taugt und zum wiederholenden Lernen (z.B. als Vorbereitung auf Prüfungen) nicht geeignet ist!

Kontinuierliches Mitschreiben dagegen ermöglicht im Laufe der Zeit den Aufbau einer Kartei, die im Folgenden eine Fülle von Aufgaben wahrnehmen kann:

Nutzen von Karteisystemen
 

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Zusammenfassung

Methoden und Erklärung zur Mitschrift.

Es gibt kein Unterricht, bei dem ich auf die Dauer nichts mitbekomme! Es sei denn, dass ich mich innerlich verweigere. Dies ist in erster Linie ein persönliches Problem und kann nicht einfach auf andere Personen abgeschoben werden.
Der inneren Blockade muss persönlich und mit passenden Hilfestellungen begegnet werden. Ein Hilfsmittel ist die Mitschrift (Notizen, Mind Map) und das aktive Lernen.

Die TQ3L-Methode zeigt wie die Aufnahmebereitschaft erhöht und ein aktives Lernen erleichtert werden kann.

Viel Erfolg beim Versuch!
Sie werden erstaunt sein, welche Leistungssteigerung dadurch möglich wird.  

Quellen

Studis Online Werner Stangl

 

 

Literatur

  • PowerWork: Professionell lernen und arbeiten - Sauerländer GmbH - EAN: 9783794142699
Schlagwörter
Mitschreiben - Verfahren zur Mitschrift - lineare Mitschrift - Mind Map - Mitarbeit - aktives Lernen - TQ3L-Verfahren - Randsymbole - Hausaufgaben - Tafelmitschirft - Lektion - Korrektur - Lernprozess - Mitdenken - Lernklima

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Aktualisierung 18.07.2014 10:26
aktualisiert: 2014-01-20