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BILDUNG • INFORMATIK • EVENT

 

Fahrwerk

Radstellungen

 

Einleitung

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Die Fahrzeugtechnik hat sich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt, seien es leistungsstärkere Motoren, aerodynamische Karosserie oder optimierte Geräuschdämmung.

Dementsprechend mussten auch die Fahrwerke angepasst werden. Zum einen an die verbesserte Fahrzeugtechnik und zum anderen an die Kundenanforderungen und einem ausgewogenen Kompromiss zwischen Fahrkomfort und Sportlichkeit.

Dabei gilt die Regel:
Je leistungsfähiger und schwerer ein Fahrzeug, desto schwieriger und komplizierter der Aufbau des Fahrwerkes.
Dies fordert eine höhere Sensibilität der Fahrwerke.
Bereits ein Schlagloch oder eine Bordsteinkante kann zu einer Veränderung der Fahrwerksgeometrie führen, durch die Fahrverhalten und Reifenverschleiss negativ beeinträchtigt werden.

Die Werkstatt muss in der Lage sein, alle Fahrwerke zu vermessen und einzustellen. Dazu werden leistungsfähige Achsmessanlagen benötigt.

Das Werkstattpersonal muss deshalb die Fahrwerkstheorie beherrschen, sonst macht das beste und teuerste Achsmessgerät wenig Sinn.
Bild: Fahrzeug mit montiertem Messkopfanlage
 

Achsgeometrie

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Die Achsgeometrie bestimmt die Stellung der Räder zueinander und zur Fahrbahn.

Die Achsgeometrie beeinflusst:
  • Parallellauf
  • Stabilen Geradeauslauf
  • Kurven fahrt
  • Lenkrückstellung
  • Ausgleichen von Spielen in den Anlenkpunkten
Die korrekte Stellung der Räder garantiert den optimalen Kompromiss zwischen Reifenverschleiss und Fahrstabilität.

Man unterscheidet dabei Winkel und Stellungen der Räder zueinander und der Fahrbahn:
  • Spur
  • Sturz
  • Nachlauf
  • Spreizung
  • Lenkrollradius
Bild: Achsmess-Computer (Visualiner Pro32 3D)

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Zusammenfassung

Fachwissen über die gesamte Lenkgeometrie inkl. Radstellungen (Spur, Sturz, Nachlauf, Spreizung etc. ) und deren Vermessung.

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Die Spreizung bewirkt beim Einschlag ein Anheben des Wagenvorderteils, was zu einem einschlagabhängigen Rückstellmoment führt.

Die Vorspur (Nachspur) ist ein schon bei Geradeausfahrt vorhandener Schräglaufwinkel, der die Gestänge verspannt und bei Lenkeinschlägen einen schnelles Ansprechen bewirkt.

Der Nachlauf erzeugt einen Hebelarm bei Seitenkräften, also ein geschwindigkeitsabhängiges Rückstellmoment.

Der Lenkrollhalbmesser bestimmt die Rückwirkungen von Störkräften (ungleichmässiges Bremsziehen, Antriebskräfte im Zug-/Schubbetrieb bei Frontantrieb) auf das Lenksystem. Man strebt heute einen Lenkrollhalbmesser mit "Null" bis "leicht negativ" an.

Der negative Sturz bewirkt eine höhere Seitenführungskraft in Kurven.
Bild: Arbeitsplatz zur Achsvermessung
 

Quellen

Beissbarth John Bean
Schlagwörter
Achsgeometrie - Drehachsen - Schwerpunkt - Momentanzentrum - Bodenfreiheit - Spurweite - Radstand - Fahrverhalten - untersteuern - übersteuern - Eigenlenkverhalten - Kurvenstabilisator - variabler Stabilisator - Bezugsachsen - Radmittelebene - Radaufstandspunkt - Geometrische - Fahrachse - Fahrzeuglängsmittelebene - Fahrachswinkel - Fahrt geradeaus - Radversatzwinkel - Radstellungen - Spur - Sturz - Spreizung - Nachlauf - Spurdifferenzwinkel - Lenkrollradius - Fahrwerkvermessung - Maximaler Lenkeinschlag - Höhenstand - Einschlagroutine - Konstruktionslage - Felgenschlagkompensation - Messplatz - Messsystem - Bremsspanner - Feststellstangen - Spurplatte

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Aktualisierung am 07.02.2018 12:37
aktualisiert: 2013-09-02